Vom Setup zum System
Du hast als Einstieg das Setup für Google Ads und Meta Ads genannt, dazu Monitoring und die Infrastruktur mit Claude und Google Drive. Das ist der richtige Ort zum Anfangen. Damit du siehst, wo dieser Einstieg sitzt, ist hier das gesamte System dargestellt. Ich zeige dir das so, wie es bei mir für Agenturkunden läuft: fremde Werbekonten, mehrere Kanäle je Kunde, teilweise Tracking und Landingpage-Erstellung, periodische Reports.
Module
Vier Phasen vom Onboarding bis zum Report
So läuft ein Agenturkunde bei mir vom Onboarding bis zum laufenden Report. Jedes Modul ist ein fester Ablauf, der einmal gebaut wird und dann bei allen Kunden gleich angewendet wird.
Integrations-Tiefe
Fünf Ebenen, von der Basis zur Spitze
Die Phasen von oben zeigen eine Zeitachse. Die andere Dimension ist die Tiefe der Integration: Anbindung und Ausführung sind die Basis; für eine Agentur mit vielen Kunden entsteht der Nutzen in den Ebenen darüber.
Ebene 3 ist die, die am häufigsten fehlt. Wer über eine Browser-Oberfläche mit festen Prompts arbeitet, merkt den Unterschied erst, wenn dieselbe Korrektur immer wieder fällig wird. Die Ebene sorgt dafür, dass das System mitlernt und aus den eigenen Erfahrungen trainiert wird.
Die Reihenfolge
Klein anfangen ist richtig
Ich habe selbst mit einer einzigen Aufgabe angefangen und den Umfang erst danach Stück für Stück erweitert. Ich zeige dir das ganze System, um dir einen Ausblick zu geben, was möglich ist.
Setup und Monitoring
Google Ads und Meta Ads Kampagnen können aus externen Quellen erstellt werden: Freitext, Excel-Tabellen, Google Sheets, CSV-Dateien. Zugriff auf Google Drive ermöglicht, Bilder und Videos direkt einzubauen.
Das Monitoring prüft anhand festgelegter Regeln, ob alles auf Kurs ist und meldet sich bei Abweichungen von selbst mit Empfehlungen.
Die Freigabestufen gehören von Anfang an dazu: je Konto ist festgelegt, was die Automatik allein darf und was einem Menschen vorgelegt wird.
Messung, Gedächtnis, Berichten
Conversion-Tracking mit Tag-Manager, GA4, Google-Ads-Conversions und Meta CAPI lässt sich je Kunde nach demselben Muster bauen und danach automatisch prüfen. Die Daten fließen in Dashboards und Reports ein.
Dazu die Ebene, die den Unterschied macht zwischen einem Werkzeug und einem System: Kundenakte und Regelwerk je Konto. Ab hier gilt jede Korrektur dauerhaft, und ihr könnt die Automatik ausrollen.
Onboarding und Produzieren
Zugänge, Konto-Audit, Kundenakte, Zielgruppenanalyse, Werbemittel und Landingpages. Das ist der größte Block und der, in dem bei einer Agentur eurer Größe die meiste Zeit liegt. Er ergibt aber erst Sinn, wenn die Basis steht.
Zusatz, eigenes Thema
Artigeo
Artigeo steht bewusst nicht in der Übersicht oben. Es ist kein Teil des Paid-Ads-Systems, sondern ein eigenes Produkt für SEO/GEO: Quellen hinein, daraus entsteht ein Dossier, das Werkzeug recherchiert, schlägt Themen vor, du planst sie ein und sagst Go, danach veröffentlicht es. Faktenprüfung und FAQ für die KI-Crawler sind eingebaut.
Der Stand aus unserem Gespräch bleibt so: Du bekommst einen Testzugang für einen eurer Kunden. In der Testphase verrechne ich nur die tatsächlich anfallenden API-Kosten, sonst nichts. Das Werkzeug ist von Anfang an so gebaut, dass nicht nur ich es nutze.
Ob daraus danach eine Lizenz wird und zu welchen Bedingungen, besprechen wir, wenn du gesehen hast, was bei deinem Kunden herauskommt. Mit dem Angebot für das Kampagnen-System hat es nichts zu tun, das läuft getrennt.